Patrick Gugel, Geschäftsführer LST247, LST Laser & Schalttechnik GmbH & Co. KG

Patrick Gugel

Geschäftsführer

+49 7025 9116 -0

Alexander Klein

Leiter Kunden und Auftragsvorbereitung

+49 7025 9116 -0

Andre Janke

Kundenberater

+49 7025 9116 -0

Mechanische Bearbeitung
vom Laserteil zum einbaufertigen Bauteil

Laserteile mit Biegen, mechanischer Bearbeitung und Oberflächen direkt online anfragen.
Kein Lieferantenwechsel, kein Zwischentransport — alles aus einer Hand.

Seit 1994

Qualität und Zuverlässigkeit

10

Arbeitsplätze CNC + manuell

ISO 9001

Zertifizierte Qualität

ab 1 Stk.

Einzelteil bis Serie

8

Bearbeitungsverfahren

ONLINE

Direkt kalkulierbar

Was LST247 bei der mechanischen Bearbeitung anders macht

Die meisten Blechbearbeiter bieten Bohren, Gewinde und Senkungen an. Soweit nichts Besonderes. Was LST247 von anderen Anbietern unterscheidet, sind drei Dinge, die kein einzelner Wettbewerber kombiniert:
Und die komplette Prozesskette? Laserschneiden → mechanische Bearbeitung → Kanten →  Schweißen — alles in unserem Haus. Oberfläche koordinieren wir über unser Partnernetzwerk. Ein Ansprechpartner, ein Qualitätsstandard.

8 Verfahren — ein Arbeitsschritt

Mechanische Bearbeitung ist mehr als Gewinde und Senkungen. Wir decken das volle Spektrum ab — von der Standardbohrung bis zur CNC-gefrästen Tasche. Alle Verfahren laufen in unserem Haus, auf 10 Arbeitsplätzen — teils CNC-automatisiert, teils manuell, je nach Stückzahl und Anforderung.
Verfahren Was passiert Typische Anwendung Normen
Gewindeschneiden Spanendes Innengewinde mit Gewindebohrer. Alternativ: Gewindeformen (spanlos) für höhere Festigkeit — auf Anfrage. M3–M20, Befestigungspunkte in Blech und Vollmaterial DIN 13-1
Bohren Präzisionsbohrungen mit Spiralbohrer oder Stufenbohrer Durchgangsbohrungen, Aufnahmen, Kernlöcher DIN 8589-2
Senken Kegel- oder Flachsenkungen für bündige Schraubenköpfe Senkschrauben nach DIN 7991 bündig versenken DIN 74, DIN EN ISO 15065
Reiben Aufweiten auf Passungsmaß mit definierter Toleranz Stiftverbindungen, Führungen, Passungsbohrungen (IT7–IT8) ISO 286
Fließbohren Thermisches Lochformen — Reibungshitze formt eine Buchse Tragfähige Gewinde in Dünnblech (ab ca. 0,8 mm)
Blindnietmuttern Einseitig montierbare Gewindebuchse per Nietvorgang Geschlossene Profile, Hohlprofile, Dünnblech
Einpressteile Einpressen von Muttern, Bolzen oder Buchsen ins Blech Hochbelastbare Gewinde, hohe Auszugskräfte
CNC-Fräsen 3-Achs-Bearbeitung auf CNC-Fräszentrum Taschen, Konturen, Freiformflächen, Passungen DIN ISO 2768

WAS DAS FÜR SIE BEDEUTET

Start-Up Online-Blechplattformen bieten typischerweise nur Gewinde und Senkungen. Passungsbohrungen (Reiben), Fließbohren, Blindnietmuttern, Einpressteile und CNC-Fräsen? Fehlanzeige. Bei LST247 bekommen Sie das volle Spektrum — bei Bedarf CNC-automatisiert und nahtlos in die Prozesskette integriert.

CNC-automatisiert bei Serien — flexibel beim Einzelteil

Viele Lohnfertiger arbeiten ausschließlich manuell. Bei einfachen Einzelteilen ist das in Ordnung. Bei Serienteilen oder engen Toleranzen nicht. Deshalb haben wir beides: ein CNC-Bohr- und Gewindeschneidzentrum CMA FTC 3015 und ein CNC-3-Achs-Fräszentrum für Serien und Präzision — plus manuelle Arbeitsplätze für flexible Einzelteilfertigung ab Losgröße 1.

Konstante Qualität bei Serien

Automatischer Toleranzausgleich — jedes Teil gleich, vom ersten bis zum tausendsten. Kein „Montag-Freitag-Effekt“.
 

Schnellere Durchlaufzeit

Gewindeschneiden, Bohren und Senken in einem Arbeitsgang statt drei separaten Aufspannungen. Pendelbetrieb: Während ein Teil bearbeitet wird, rüsten wir das nächste.
 

Direkt aus Ihren CAD-Daten

Ihre DXF/STEP-Datei wird zum Maschinenprogramm — kein manuelles Programmieren, keine Übertragungsfehler.

Serienfähig

Ob 10 oder 1.000 Teile — die CNC-Automatisierung macht Serien wirtschaftlich, weil die Programmierung nur einmal anfällt.
Das ist keine Theorie. Im Alltag heißt das: Ihre Teile durchlaufen die Prozesskette — vom Laserschneiden über mechanische Bearbeitung und Kanten bis zum Schweißen — in unserem Haus. Bohrungen, Senkungen und Gewinde werden per CNC oder manuell gesetzt, je nach Bauteil und Stückzahl. Oberflächenbehandlung koordinieren wir über unser Partnernetzwerk. Ein Ansprechpartner, ein Liefertermin, keine Schnittstellen für Sie.

Gewindeschneiden, Fließbohren, Einpressteil oder Blindnietmutter
— wann was?

Es gibt nicht ein Verfahren für alle Gewindeaufgaben im Blech. Die Wahl hängt von vier Faktoren ab: Blechstärke, Zugänglichkeit (ein- oder beidseitig), Belastungsanforderung und Kosten. Hier die Übersicht:
Kriterium Gewindeschneiden Gewindeformen Fließbohren + Gewinde Einpressmutter/-bolzen Blindnietmutter
Mindestblechstärke ≥ 1,5× Steigung ≥ 1× Steigung ab ca. 0,8 mm ab ca. 0,8 mm (M3–M5) ab 0,5 mm
Optimaler Blechstärkebereich ab ca. 3 mm 1–4 mm 0,8–4 mm (typisch) 0,8–3 mm 0,5–6 mm
Gewindefestigkeit Standard Höher (kaltverformt) Hoch (bis 3× Blechstärke Einschraubtiefe) Sehr hoch (Auszugskraft) Hoch
Zugänglichkeit Beidseitig Beidseitig Einseitig möglich Beidseitig (Presse nötig) Einseitig
Materialien Alle Metalle Duktile Metalle (Stahl, Alu) Stahl, Edelstahl, Alu (Spezialwerkzeug) Duktile Metalle Alle Metalle
Serien-Eignung Mittel Hoch Hoch Mittel Mittel
Stückkosten Niedrig Niedrig Mittel Hoch (Zukaufteil) Hoch (Zukaufteil)
Ideale Anwendung Standardgewinde bei ausreichend Blechstärke Dünnere Bleche, hohe Stückzahlen Dünnblech, geschlossene Profile, einseitig zugänglich Höchste Belastung, beidseitig zugänglich Geschlossene Hohlprofile, nur einseitig zugänglich
Einpressteile umfassen drei Varianten:
Einpressmuttern: Innengewinde im Blech (z. B. für Schraubverbindungen)
Einpressbolzen: Außengewinde-Stift, fest im Blech verankert
Einpressbuchsen:  Führungshülsen oder Abstandshalter
Weitere Alternative: Schweißmuttern und Schweißbolzen: wenn höchste Festigkeit gefragt ist und ohnehin geschweißt wird. Schweißmuttern/-bolzen werden per Widerstands-, MAG- oder Bolzenschweißen direkt aufs Blech gesetzt und halten extremen Auszugskräften stand. Details und Verfahren auf unserer Schweißen-Seite.

PRAXISTIPP

Ab ca. 3 mm Blechstärke wird Gewindeschneiden in der Regel das wirtschaftlichste Verfahren. Einpressteile, Fließbohren und Blindnietmuttern sind primär für dünnere Bleche konzipiert — sie spielen ihre Vorteile dort aus, wo konventionelles Gewindeschneiden nicht genug tragende Gewindegänge erzeugt.

Sie müssen das nicht selbst entscheiden. Schicken Sie uns Ihre Zeichnung — wir empfehlen das optimale Verfahren und erklären Ihnen die Gründe.

Ihre komplette Prozesskette
— ohne Umwege, ohne Schnittstellen-Risiko

Mechanische Bearbeitung ist bei LST247 kein Zusatzschritt bei einem Drittanbieter. Sie passiert im gleichen Haus, auf den gleichen Teilen, ohne Zwischentransport.

Die Prozesskette:

CAD-Upload → Laserschneiden Mechanische Bearbeitung → Kanten →  Schweißen → Oberfläche (Partnernetzwerk)→ Versand

Nicht jedes Teil durchläuft jeden Schritt. Aber Sie haben immer einen Ansprechpartner und einen Qualitätsstandard — auch bei der Oberflächenbehandlung, die wir über unser Partnernetzwerk koordinieren.

Zwei Wege zum Ziel:

  • Standardteile (Laser + mech. Bearbeitung + Biegen  ± Oberfläche): Direkt online anfragen über den Online-Kalkulator. Sie laden Ihre CAD-Datei hoch, konfigurieren Material, Blechstärke und Bearbeitungen — und bekommen ein sofortiges Angebot.

  • Komplexe Baugruppen (inkl. Schweißen, Montage, Zukaufteile): Persönliche Betreuung über unseren Full-Service. Unser Team prüft Ihre Zeichnung, wählt die optimalen Verfahren und liefert die komplette Baugruppe.

Das Ergebnis: Ihre Blechteile kommen einbaufertig bei Ihnen an — mit Gewinden, Senkungen, Passungsbohrungen und allem, was Sie brauchen. Ohne dass Sie sich um die Nachbearbeitung kümmern müssen.

IHRE VORTEILE

Warum mechanische Bearbeitung bei LST247?

Volles Spektrum

8 Verfahren statt nur Gewinde und Senkungen wie bei den meisten (Online-)Anbietern. Passungsbohrungen, Fließbohren, Blindnietmuttern, Einpressteile, CNC-Fräsen — alles im Haus.

Full-Service aus einer Hand

Laserschneiden → mechanische Bearbeitung → Kanten →  Schweißen im Haus, Oberfläche über unser Partnernetzwerk — ein Ansprechpartner, ein Liefertermin. Das reduziert Ihre Lieferantenanzahl, Ihre Durchlaufzeit und Ihre Fehlerquote.

Kurze Durchlaufzeiten

Mechanische Bearbeitung ist bei uns kein Flaschenhals. Da alles im Haus bleibt, entfallen Zwischentransporte und Wartezeiten auf Subunternehmer.

10 Arbeitsplätze — CNC und manuell

CNC-Automatisierung für Serien und enge Toleranzen, manuelle Bearbeitung für flexible Einzelteile ab Losgröße 1. Beides läuft parallel — kein Engpass bei der Nachbearbeitung.

Alle gängigen Blechwerkstoffe

Baustahl (S235–S700), Edelstahl (V2A/V4A), Aluminium — mit materialspezifischen Werkzeugen. Spezielle Gewindebohrer für Edelstahl, angepasste Parameter für Alu. Werkstoffübersicht.

Online bestellbar

Laserteile mit Biegen, mechanischer Bearbeitung und Oberflächen direkt über den Online-Shop anfragen – bei Standardteilen ohne Umweg über den Vertrieb – Preis in 3 Minuten.

Häufige Fragen zur mechanischen Bearbeitung von Blechteilen

Welche mechanischen Bearbeitungen bietet LST247 an?

LST247 deckt 8 Verfahren der mechanischen Bearbeitung ab — deutlich mehr als die meisten Online-Blechplattformen, die typischerweise nur Gewinde und Senkungen anbieten:

1. Gewindeschneiden — Innengewinde M3–M20 (DIN 13-1)

2. Bohren — Durchgangs- und Kernlochbohrungen (DIN 8589-2)

3. Senken — Kegel- und Flachsenkungen für bündige Schraubenköpfe (DIN 74)

4. Reiben — Passungsbohrungen mit Toleranz IT7–IT8 (ISO 286)

5. Fließbohren — Thermisches Lochformen für tragfähige Gewinde in Dünnblech

6. Blindnietmuttern — Einseitig montierbare Gewindebuchsen für geschlossene Profile

7. Einpressteile — Einpressmuttern, Einpressbolzen und Einpressbuchsen

8. CNC-Fräsen — 3-Achs-Bearbeitung auf CNC-Fräszentrum (DIN ISO 2768)

Alle Verfahren sind direkt in unsere Prozesskette integriert: Laserschneiden → mechanische Bearbeitung → Kanten →  Schweißen → Oberfläche (Partnernetzwerk). Ein Ansprechpartner, ein Qualitätsstandard.

Wir schneiden metrische ISO-Regelgewinde von M3 bis M20 nach DIN 13-1. Die Gewinde werden auf unserem CNC-Bohr- und Gewindeschneidzentrum CMA FTC 3015 oder manuell geschnitten — je nach Stückzahl und Bauteil.

Materialien: Baustahl (S235–S700), Edelstahl (1.4301/V2A, 1.4404/V4A), Aluminium. Bei Edelstahl verwenden wir spezielle Gewindebohrer für höhere Standzeiten und saubere Gewindegänge.

Voraussetzung: Ausreichende Blechstärke für tragfähige Gewindegänge (Faustregel: mindestens 1,5× Gewindesteigung). Bei dünneren Blechen empfehlen wir Fließbohren, Einpressmuttern oder Blindnietmuttern — siehe unsere Entscheidungsmatrix weiter oben.

Eine vollständige Übersicht der Werkstoffe finden Sie auf unserer Materialseite.

Die Wahl hängt von vier Faktoren ab: Blechstärke, Zugänglichkeit, Belastung und Kosten.

Gewindeschneiden ist das Standardverfahren — wirtschaftlich und einfach, aber es braucht ausreichend Material (Blechstärke ≥ 1,5× Gewindesteigung). Ab ca. 3 mm Blechstärke in Stahl ist Gewindeschneiden fast immer die beste Wahl.

Gewindeformen (spanlos) erzeugt durch Kaltverformung höhere Gewindefestigkeiten als Gewindeschneiden. Ideal für Serien in duktilen Metallen, braucht aber mindestens 1× Gewindesteigung Blechstärke.

Fließbohren ist das Verfahren für Dünnblech: Ab ca. 0,8 mm formt der rotierende Fließbohrer thermisch eine Buchse ins Blech — mit bis zu 3× der ursprünglichen Blechstärke als Gewindelänge. Ideal, wenn konventionelles Gewindeschneiden nicht genug Gewindegänge liefert.

Einpressmuttern/-bolzen bieten die höchsten Auszugskräfte und eignen sich für hoch belastete Verbindungen. Brauchen beidseitige Zugänglichkeit (Presse) und sind als Zukaufteil teurer.

Blindnietmuttern sind die Lösung, wenn nur einseitiger Zugang möglich ist — etwa bei geschlossenen Hohlprofilen. Installation von einer Seite, ab 0,5 mm Blechstärke.

Schweißmuttern/-bolzen kommen ins Spiel, wenn höchste Festigkeit gefragt ist und ohnehin geschweißt wird. Sie werden per MAG- oder Bolzenschweißen direkt aufs Blech gesetzt — das ist kein Verfahren der mechanischen Bearbeitung, sondern ein Schweißprozess.

Unsere Empfehlung: Schicken Sie uns Ihre Zeichnung — wir wählen das optimale Verfahren für Ihre Anwendung.

Beim konventionellen Gewindeschneiden brauchen Sie genug Material für tragende Gewindegänge. Die Faustregel:

Blechstärke ≥ 1,5× Gewindesteigung.

Beispielrechnung:

  • M6 (Steigung 1,0 mm): Mindestens 1,5 mm Blechstärke

  • M8 (Steigung 1,25 mm): Mindestens 1,9 mm Blechstärke

  • M10 (Steigung 1,5 mm): Mindestens 2,3 mm Blechstärke

Bei dünneren Blechen gibt es Alternativen:

  • Fließbohren: Ab ca. 0,8 mm Blechstärke. Der Fließbohrer formt thermisch eine Buchse ins Blech, die bis zu 3× der Blechstärke als Einschraubtiefe liefert.

  • Einpressmuttern: Ab ca. 0,8 mm (M3–M5). Werden eingepresst und bieten hohe Auszugskräfte.

  • Blindnietmuttern: Ab 0,5 mm. Einseitig montierbar, ideal für geschlossene Profile.

Kernlochdurchmesser für Regelgewinde (DIN 13-1):

Gewinde Steigung Kernloch
M3 0,5 mm 2,5 mm
M4 0,7 mm 3,3 mm
M5 0,8 mm 4,2 mm
M6 1,0 mm 5,0 mm
M8 1,25 mm 6,8 mm
M10 1,5 mm 8,5 mm
M12 1,75 mm 10,2 mm

Fließbohren ist ein thermisches Lochformverfahren. Ein rotierender Hartmetall-Fließbohrer wird mit hohem Druck und hoher Drehzahl auf das Blech gepresst. Die Reibungswärme (ca. 600–700 °C) macht das Material plastisch — der Bohrer formt eine zylindrische Buchse ins Blech, ohne Material zu entfernen.

Das Ergebnis: Eine Buchse mit bis zu 3× der ursprünglichen Blechstärke als Länge. In diese Buchse wird anschließend ein Gewinde geschnitten oder geformt — und Sie haben ein tragfähiges Gewinde, auch in Dünnblech ab ca. 0,8 mm.

Wann lohnt sich Fließbohren?

  • Blechstärke unter 3 mm, wo konventionelles Gewindeschneiden nicht genug Gewindegänge liefert
  • Geschlossene Profile oder Rohre, wo kein beidseitiger Zugang möglich ist
  • Serien, weil der Prozess schnell und automatisierbar ist

Materialien: Stahl und Edelstahl standardmäßig. Aluminium mit Spezialwerkzeug möglich.

Wo wird fließgebohrt? Bei LST247 auf dem CNC-Bohr- und Gewindeschneidzentrum,  CNC-Fräse oder per Stanzwerkzeug kaltumgeformt — je nach Bauteilgeometrie und Stückzahl.

Die Kernlochdurchmesser für metrische ISO-Regelgewinde nach DIN 13-1 berechnen sich aus: Nenndurchmesser minus Steigung.

Gewinde Steigung Kernloch-Ø
M3 0,5 mm 2,5 mm
M4 0,7 mm 3,3 mm
M5 0,8 mm 4,2 mm
M6 1,0 mm 5,0 mm
M8 1,25 mm 6,8 mm
M10 1,5 mm 8,5 mm
M12 1,75 mm 10,2 mm

Berechnung: Kernloch = Nenndurchmesser − Steigung (Beispiel: M8 → 8,0 − 1,25 = 6,75 mm, aufgerundet auf 6,8 mm)

Hinweis für Konstrukteure: Bei der Zeichnungserstellung müssen Sie die Kernlöcher nicht separat bemaßen, wenn Sie die Gewindegröße angeben — wir bohren automatisch das passende Kernloch.

Bohrungen:

  • Allgemeintoleranzen: DIN ISO 2768-m (mittel) als Standard. Das bedeutet z. B. ±0,1 mm bei Bohrungen bis 6 mm, ±0,2 mm bis 30 mm.

  • Passungsbohrungen (Reiben): IT7 bis IT8 nach ISO 286. Bei einer Ø 10 H7-Bohrung sind das +0,000/+0,015 mm — Präzision, die für Stift- und Führungsverbindungen geeignet ist.

Senkungen:

  • Kegelsenkungen: 90°-Kegelsenker nach DIN 74 für bündige Schraubenköpfe (z. B. DIN 7991 / ISO 10642).

  • Flachsenkungen: Nach DIN EN ISO 15065.

  • Toleranz: Die Senktiefe wird so gewählt, dass der Schraubenkopf bündig oder leicht versenkt sitzt. Bei Sonderwünschen spezifizieren Sie die Senktiefe in Ihrer Zeichnung.

CNC-Fräsen:

  • Allgemeintoleranzen DIN ISO 2768-m, engere Toleranzen auf Anfrage möglich.

Wenn Ihre Zeichnung keine Toleranzangabe enthält, fertigen wir nach DIN ISO 2768-m. Für engere Toleranzen sprechen Sie uns an — unser CNC-Fräszentrum und die CNC-Bohranlage sind dafür ausgelegt.

Ja. Senkungen nach DIN 74 (90°-Kegelsenker) und DIN EN ISO 15065 gehören zu unserem Standardprogramm. 

So funktioniert’s:

  • Im Online-Kalkulator: Senkungen direkt in der Konfiguration angeben.

  • Per Zeichnung: Senkungen in Ihrer DXF/DWG/STEP-Datei bemaßen — wir übernehmen die Daten direkt ins CNC-Programm.

Typische Anwendung: Schrauben nach DIN 7991 (Innensechskant, Senkkopf) bündig versenken, damit die Oberfläche plan bleibt. Wichtig bei Gehäusen, Verkleidungen und überall, wo Schraubenköpfe nicht vorstehen dürfen.

Kein separater Arbeitsschritt, kein separater Lieferant — die Senkung ist Teil Ihres Bauteils.

Eine pauschale Antwort wäre unseriös. Aber wir können die wichtigsten Kostentreiber transparent machen:

Hauptkostenfaktoren:

  • Rüstzeit: Der größte Einzelposten bei Kleinserien. CNC-Einrichtung fällt einmal an — danach sinken die Stückkosten.

  • Anzahl der Bearbeitungen: 2 Gewinde + 4 Senkungen ≠ 20 Gewinde + 10 Bohrungen. Mehr Operationen = mehr Zeit.

  • Verfahren: Gewindeschneiden und Senken sind günstig. Einpressteile und Blindnietmuttern kosten mehr (Zukaufteil + Montage).

  • Gewindegröße: M3 geht schneller als M20.

  • Handlingskosten

  • Stückzahl: Bei Serien sinken die Stückkosten durch CNC-Automatisierung erheblich — die Rüstzeit verteilt sich auf mehr Teile.

Kostenhebel für Konstrukteure:

  1. Bearbeitungsschritte minimieren — jede Operation kostet Taktzeit

  2. Standardgewinde verwenden (M-Regelgewinde statt Feingewinde, wo möglich)

  3. Serien bündeln — 100 Teile in einem Los statt 10× 10 Teile

  4. Gewindeschneiden statt Einpressteile, wenn die Blechstärke es zulässt

Für ein konkretes Angebot nutzen Sie unseren Online-Kalkulator oder schreiben Sie uns: [email protected]. Für komplexe Projekte bieten wir Expertenberatung an.

Das hat mit der Physik des Laserschneidens zu tun. Beim Laserschneiden gilt die Faustregel: Minimaler Lochdurchmesser ≈ 0,7 x Materialstärke. Bei dünnem Blech (2 mm) können Sie problemlos ein 2-mm-Loch lasern. Bei dickem Blech (10 mm) wird ein 5-mm-Loch aber problematisch — der Schnitt wird konisch, die Oberfläche rau, die Maßhaltigkeit leidet.

Praxisbeispiel: Sie brauchen ein M5-Gewinde in 10 mm Stahlblech. Das Kernloch für M5 ist 4,2 mm. Ein 4,2-mm-Loch in 10 mm Blech laserschneiden? Technisch möglich, aber die Qualität reicht nicht für ein sauberes Gewinde.

Unsere Lösung: Der Laser schneidet eine Vorbohrung mit Übermaß (z. B. 8 mm), und  anschließend wird auf das exakte Kernlochmaß von 4,2 mm aufgebohrt. Dann wird das Gewinde geschnitten.

Der Vorteil bei LST247: Das passiert im gleichen Haus — vom Laserschneiden direkt zur mechanischen Nachbearbeitung. Kein zusätzlicher Lieferant, kein Transport, keine Abstimmung. Wenn Sie Ihre Blechteile bei uns laserschneiden lassen, ist die Nachbearbeitung ein nahtloser Folgeschritt.

Ihre persönlichen Ansprechpartner

Patrick Gugel, Geschäftsführer LST247, LST Laser & Schalttechnik GmbH & Co. KG

Patrick Gugel

Geschäftsführer

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Alexander Klein

Leiter Kunden und Auftragsvorbereitung

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Andre Janke

Kundenberater

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